Brohltal Kell Heimatseite der Familie Koch Andernach
 

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Unser Ort

Kell, Stadteil der Stadt Andernach


Unser Dorf Kell ist am süd-östlichen Rand des Brohltals in der Vulkaneifel gelegen.

Wir gehören seit 1970 zur Stadt Andernach am Rhein, geografisch jedoch zum Brohtal. Man sagt das Brohltal sei der schönste Teil der Eifel.

Und hier etwas über die Geschichte von Kell:

Der Andernacher Stadtteil Kell liegt auf einer Hochfläche (ca. 260 m NN) zwischen Brohltal und Pönterbachtal. Erste Nachweise einer Besiedlung liegen aus dem 5. bis 3. Jh. v Chr. vor. In römischer Zeit begann der Tuffsteinabbau im Brohltal. Die in der Gemarkung entspringenden Quellen waren auf grund ihrer heilenden Wirkung besonders geschätzt. Ein 1993 südlich von Kell entdecktes fränkisches Gräberfeld bezeugt eine Besiedlung auch im Früh- mittelalter.

Erstmals erwähnt wird Kell Anfang des 13. Jh. mit der Bezeichnung "Chella". Eng verbunden mit Kell ist die Geschichte des St. Antonius Karmeliterklosters. Laut Legende fanden 1388 Hirten aus Kell im Tönissteiner Tal ein Gnadenbild in einem brennenden Dornbusch. Dies war Anlaß, eine Kapelle an der Stelle der Auffindung zu errichten. Die einsetzenden Wallfahrten führten dazu, daß 1465 das Karmeliterkloster gegründet wurde, das bis zur Säkularisierung zu Beginn des 19. Jh. bestand. Das Gnadenbild sowie Teile der Ausstattung des Klosters kamen in die Keller der Pfarrkirche. Im 17. u.18. Jh. wurde Tönisstein von den Kölner Kurfürsten zu ihrem Lieblingsbadeort auserkoren und ausgebaut. Es erfolgte der Bau eines Schlosses, und Kurfürst Clemens August ließ eine Kapelle in Form eines Rundbaus sowie das Brunnenhaus als siebenseitigen Pavillon errichten, der heute noch erhalten ist. Bad Tönisstein ist heute durch seine Fachklinik bekannt und das Mineralwasser als "Tönissteiner Sprudel" in aller Munde.


 
 
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Zuletzt bearbeitet am 08. Januar 2017

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